Die Arbeitsbedingungen der Feuerwehrleute ist maßgeblich

Während seiner 29-jährigen Karriere als Feuerwehrmann erkannte Per-Arne Fritjofsson, dass das Reinigen, Prüfen und Trocknen der Schläuche unnötig umständlich, anstrengend und manchmal schlichtweg gefährlich war. 2009 entwarf er einen Prototypen mit einer vollständig neuen Technik in seiner Garage – die Geburtsstunde des Hose Masters.

„Sicherlich konnten mit der neuen Technik Geld und Zeit gespart werden, aber das Hauptaugenmerk lag auf der Verbesserung der Arbeitsumstände und der Sicherheit für die Feuerwehrleute.“Per-Arne Fritjofsson

Per-Arne Fritjofsson war Produktentwickler und Gründer von Allgotech. Er war es, der die ursprüngliche Idee zum Hose Master und dessen Gestaltung hatte. Dank seiner langjährigen Erfahrung im Rettungsdienst wusste er genau, wie anstrengend und gefährlich die Arbeit mit all den schweren Hebevorgängen und Gefahrstoffen war.

„Feuerwehrleute ziehen sich oft Schäden durch Überbelastung zu und haben oft Rückenprobleme. Darüber hinaus werden oft giftige Aerosole freigesetzt, wenn die Schläuche gereinigt werden. Dank des geringen Arbeitslärms, der wenigen Arbeitsprozesse und des zum ersten Mal vollständig sicheren Arbeitsklimas konnten die Arbeitsbedingungen mit dem Hose Master verbessert werden.“

Da der Hose Master dazu in der Lage ist, Schläuche mit nur 3 l Wasser (verglichen mit den 100 l, die beim alten Verfahren angewandt wurden) zu reinigen und auf zu prüfen, können Wasser und Kosten gespart werden. Vor allem jedoch verläuft der gesamte Prozess in einem geschlossenen System, so dass der Bediener keinen Schaumresten oder den gefährlichen Aerosolen, die bei der Schlauchreinigung entstehen, ausgesetzt ist.

„Ich habe während der ganzen Jahre auf dieser Station darüber nachgedacht, wie man die Situation für uns Feuerwehrleute verbessern könnte. Da ich für die Schlauchwerkstatt und die Schlauchreinigung verantwortlich war, bemerkte ich stets, dass wir das Ganze einfacher, schneller, günstiger und sicherer gestalten und somit mehr Zeit für andere wichtige Arbeiten schaffen könnten“ erklärt Per-Arne. „Ich baute einen einfachen Prototypen in der Garage, bei dem ein kurzer Schlauch zwischen zwei Walzen durchgeführt wurde. Danach befüllte ich den Schlauch mit Wasser, um zu sehen, ob dieser keine Lecks hat, und so war es auch.“

Das Verfahren, das im Hose Master eingesetzt wird, wird kontinuierlich und in Zusammenarbeit mit den Kunden weiterentwickelt. Per-Arne berichtet, dass die wichtigsten Rückmeldungen, die sie seit der Einführung des neuen Verfahrens erhalten haben, von denjenigen kommen, die tagtäglich mit den Maschinen arbeiten.

„Der Dialog mit dem Kunden ist unglaublich wichtig für uns. Anhand der Rückmeldungen von den Feuerwehrleuten, die die Reinigung der Schläuche tatsächlich ausführen, entwickeln und aktualisieren wir den Hose Master ständig weiter. Die Voraussetzungen unterscheiden sich von Wache zu Wache, daher geschieht alles von kleinen Details wie dem Ausweiten von Türen um ein paar Zentimeter bis hin zu größeren Eingriffen wie dem Austausch des Materials in den Walzen individuell.“

Der Hose Master wird stets weiterentwickelt. Doch für Per-Arne wird stets das im Vordergrund stehen, was ihn überhaupt erst auf die Idee brachte:

Die Arbeitsbedingungen und die Sicherheit. Dies sind meine Herzensangelegenheiten. Dass die Arbeit mit der Maschine schneller, günstiger und effektiver ist, kommt als Bonus obendrauf.